Schichtkalender, Arbeitszeit und Zuschläge

Überstunden-Rechner

Vergleichen Sie Soll- und Ist-Stunden, sehen Sie Ihren Überstundensaldo und rechnen Sie die Auszahlung mit Stundenlohn und Vertragszuschlag.

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Der Überstunden-Rechner zeigt, wie viele Stunden Sie über oder unter Ihrer vertraglichen Wochenarbeitszeit liegen. Sie tragen Ihre Ist-Stunden wochenweise oder für einen ganzen Monat ein. Das Ergebnis zeigt den Saldo, den Stand Ihres Zeitkontos und auf Wunsch einen geschätzten Bruttobetrag für die Überstunden. Das Tool ist kostenlos und läuft direkt im Browser. Ihre Eingaben bleiben im Browser gespeichert, nichts wird hochgeladen. Wer Überstunden berechnen möchte, bekommt hier einen schnellen Überblick über Plus- und Minusstunden. Die Auszahlung ist eine Schätzung ohne Lohnsteuer und Sozialabgaben.

Auf einen Blick

Ein Überstunden-Rechner vergleicht die geleisteten Ist-Stunden mit der vertraglichen Soll-Arbeitszeit und zeigt den Saldo und den Stand des Zeitkontos.

  • Bei 40 Wochenstunden ergibt die Rechenweise Wochenstunden × 13/3 ein Monatssoll von 173:20 Stunden.
  • Bei 3.000 € Monatsgehalt und 40 Wochenstunden ergibt sich ein Stundenlohn von 17,31 €.
  • In Deutschland gibt es keinen gesetzlichen Überstundenzuschlag; ein Zuschlag ergibt sich aus Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung.

So nutzen Sie den Überstunden-Rechner

  1. Tragen Sie unter Vertragliche Wochenstunden (Soll) Ihre vereinbarte Wochenarbeitszeit ein. Der Standardwert ist 40.
  2. Wählen Sie unter Eingabe entweder Woche für Woche oder Ganzer Monat auf einmal.
  3. Im Modus Woche für Woche tragen Sie die Ist-Stunden jeder Woche ein. Vier Zeilen sind vorgegeben, weitere fügen Sie hinzu.
  4. Im Modus Ganzer Monat auf einmal schlägt das Tool als Soll die Wochenstunden × 13/3 vor, bei 40 Std. also 173:20. Sie können das Feld überschreiben und tragen dann die Ist-Stunden des Monats ein.
  5. Führen Sie ein Zeitkonto, geben Sie unter Zeitkonto: Übertrag aus dem Vormonat den Stand des Vormonats ein. Ein Minuszeichen ist erlaubt, etwa -3:00.
  6. Für eine Schätzung der Auszahlung geben Sie unter Auszahlung (optional) einen Stundenlohn ein oder berechnen ihn aus dem Brutto-Monatsgehalt. Tragen Sie den Überstundenzuschlag laut Vertrag oder Tarif ein. Leer bedeutet 0 %.
  7. Unter Auszuzahlende Stunden legen Sie fest, wie viele Stunden ausgezahlt werden sollen. Lassen Sie das Feld leer, wird das gesamte positive Zeitkonto berücksichtigt.
  8. Lesen Sie das Ergebnis: Überstunden-Saldo, Saldo dieses Zeitraums, Zeitkonto neu und Brutto-Auszahlung. Die Formel steht darunter unter So wird gerechnet.

Ist-Stunden können Sie als 38:30, 38,5 oder 38 schreiben. Die Werte gelten für den Zeitraum, den Sie gerade eingegeben haben, und lassen sich jederzeit ändern.

Wie berechne ich meine Überstunden?

Ziehen Sie die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit (Soll) von den tatsächlich geleisteten Stunden (Ist) ab. Das Ergebnis ist der Saldo. Ein positiver Wert bedeutet Plusstunden, ein negativer Minusstunden.

  1. Ermitteln Sie das Soll je Woche aus Ihrem Vertrag, zum Beispiel 40 Stunden.
  2. Addieren Sie die Ist-Stunden der Wochen, die Sie eingetragen haben. Leere Wochen zählen nicht mit.
  3. Rechnen Sie das Soll für diese Wochen: Anzahl der ausgefüllten Wochen × Wochenstunden.
  4. Bilden Sie den Saldo: Ist minus Soll.
  5. Addieren Sie den Übertrag aus dem Vormonat. Die Summe ist das Zeitkonto neu.

Beispiel: Das Soll beträgt 40 Std. pro Woche. Woche 1 hat 42:00 Ist-Stunden, Woche 2 hat 38,5. Das Soll ist 80:00, das Ist 80:30. Der Saldo beträgt +0:30. Bei einem Übertrag von 0:00 ist auch das Zeitkonto neu +0:30.

Wie wird der Stundenlohn berechnet?

Der Rechner teilt das Brutto-Monatsgehalt durch die Wochenstunden mal 13/3, also durch rund 4,33 Wochen pro Monat. Bei 3.000 € und 40 Stunden ergibt sich ein Stundenlohn von 17,31 €.

Stundenlohn = Monatsgehalt ÷ (Wochenstunden × 13/3)

SchrittRechnungErgebnis
Stunden pro Monat40 × 13/3173,33 Std. (173:20)
Stundenlohn3.000 € ÷ 173,33 Std.17,31 €
Grundbetrag für 10 Überstunden10 × (3.000 € ÷ 173,33 Std.)173,08 €
Zuschlag 25 % laut Vertrag173,08 € × 25 %43,27 €
Brutto-Auszahlung173,08 € + 43,27 €216,35 €

Der Faktor 13/3 ist eine übliche Rechenweise, kein Gesetz. Verträge oder Betriebe können anders rechnen, etwa mit 4,35 oder mit festen Monatsstunden. Dann weicht das Ergebnis entsprechend ab.

Weitere Fragen

Kann ich Minusstunden eintragen?

Ja. Ein negativer Saldo zeigt Minusstunden, und beim Übertrag ist ein Minuszeichen erlaubt, etwa -3:00. Der Wert wird in die Berechnung von Zeitkonto neu übernommen.

Was passiert, wenn ich mehr Stunden auszahle als auf dem Zeitkonto stehen?

Das Tool deckelt die Eingabe nicht. Wenn die auszuzahlenden Stunden größer sind als das Zeitkonto, wird das Zeitkonto nach der Auszahlung negativ. Das Ergebnis zeigt diesen Stand an.

Wie funktioniert der Rechner bei Teilzeit?

Tragen Sie einfach Ihre vertraglichen Wochenstunden im Feld Soll ein, etwa 20 Stunden. Das Soll je Woche bestimmt dann die Berechnung des Saldos und des Monatssolls.

Was passiert bei einer Woche ohne Eintrag?

Leere Wochen werden ausgelassen. Sie zählen weder zum Ist noch zum Soll, sodass nur die ausgefüllten Wochen in den Saldo eingehen.

Ist meine Eingabe gespeichert?

Ihre Eingaben bleiben im lokalen Speicher dieses Geräts im Browser. Es wird nichts hochgeladen.

Wie dieses Tool arbeitet und woher die Zahlen stammen

Überstunden sind die Ist-Stunden minus die vertragliche Soll-Arbeitszeit. Ein gesetzlicher Überstundenzuschlag existiert nicht; das Arbeitszeitgesetz begrenzt nur die Höchstarbeitszeit (§ 3 ArbZG).

Quellen

Überprüft · Betrieben von Shiftfigure

Häufig gestellte Fragen

Was sind Überstunden?

Überstunden sind Arbeitsstunden, die über Ihre vertraglich vereinbarte Wochenarbeitszeit hinausgehen. Der Rechner misst sie über den Saldo aus Ist-Stunden minus Soll-Stunden. Ein positiver Saldo zeigt Plusstunden auf dem Zeitkonto.

Sind Abzüge enthalten?

Nein. Die Brutto-Auszahlung ist eine Schätzung vor Lohnsteuer und Sozialabgaben. Verbindlich bleiben Ihr Arbeitsvertrag, ein Tarifvertrag und Ihre Lohnabrechnung, auf der die Abzüge und der Nettobetrag stehen.

Sind Überstunden steuerfrei oder steuerpflichtig?

Die Vergütung für Überstunden ist in der Regel steuerpflichtiger Arbeitslohn. Eine Ausnahme sind Zuschläge für Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit: Sie bleiben nach § 3b EStG bis zu festen Prozentsätzen steuerfrei. Der Rechner berechnet keine Steuer.

Auszahlen oder Zeitausgleich?

Ob Geld oder Freizeit, regeln Vertrag, Tarif oder Betriebsvereinbarung. Der Rechner zeigt Ihnen beides: das Zeitkonto mit Saldo und Stand, und optional die Brutto-Auszahlung für die Stunden, die Sie angeben.

Müssen Überstunden bezahlt werden?

In Deutschland gibt es keinen gesetzlichen Überstundenzuschlag. Ob Überstunden bezahlt oder mit Freizeit ausgeglichen werden und ob ein Zuschlag fällig ist, regeln Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung. Tragen Sie den Zuschlag daher im Feld laut Vertrag oder Tarif ein.

Welche Werte nutzt der Rechner?

Sie geben das Soll pro Woche und die Ist-Stunden ein, optional den Übertrag aus dem Vormonat. Für die Auszahlung kommen ein Stundenlohn oder ein Brutto-Monatsgehalt und der Zuschlag hinzu. Aus dem Monatsgehalt ermittelt der Rechner zuerst den Brutto-Stundenlohn.

Welche Wochenstundengrenze gilt?

Nach § 3 ArbZG darf die werktägliche Arbeitszeit grundsätzlich acht Stunden betragen. Im Durchschnitt ergeben sich 48 Stunden pro Woche, also acht Stunden an sechs Werktagen. Der Überstunden-Rechner prüft diese Höchstgrenze nicht.

Werden Tagesgrenzen berücksichtigt?

Nein. Der Rechner bildet seine Summen je Woche oder je Monat. Tageswerte tragen Sie deshalb als Wochensumme ein.

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